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Hamburg erneut erfolgreich in der Qualitätsoffensive Lehrerbildung

Das Projekt ProfaLe wird um weitere 5 Jahre verlängert

Das Projekt „Professionelles Lehrerhandeln zur Förderung fachlichen Lernens unter sich verändernden gesellschaftlichen Bedingungen (ProfaLe)“ wird auch in den Jahren 2019-2023 durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert werden, da die Gutachterinnen und Gutachter den Verlängerungsantrag der Universität Hamburg für eine zweite Förderphase positiv bewertet und zur Förderung in Höhe von 5,268 Millionen Euro empfohlen haben (für Details: https://www.qualitaetsoffensive-lehrerbildung.de/de/projektauswahl-1696.html).

Die Qualitätsoffensive Lehrerbildung fördert Projekte, die dazu beitragen, dass sich die Verantwortlichen für die Lehrerbildung untereinander besser abstimmen. Auch im Hamburger Projekt werden fachliche, fachdidaktische, pädagogische und schulpraktische Ausbildungsanteile besser miteinander koordiniert. Die Maßnahmen sollen es den Lehramtsstudierenden erleichtern zu verstehen, wie unterschiedliche Elemente ihres Studiums miteinander zusammenhängen. Sie sollen vernetztes Wissen erwerben und professionelle Lehrerkompetenzen entwickeln, damit es ihnen gelingt, ihren Fachunterricht im Laufe ihres Berufslebens den unterschiedlichen Lernvoraussetzungen anzupassen und alle Schülerinnen und Schüler möglichst gut zu fördern. Ob die Maßnahmen erfolgreich sind, wird wissenschaftlich untersucht, indem das Wissen der Studierenden im Laufe des Studiums mehrfach getestet wird.

In der zweiten Förderphase wird ProfaLe die von zuständigen Behörden beabsichtigte Reform der Lehrerbildung wissenschaftlich begleiten. Geplant ist ein eigenständiges Grundschullehramt einzurichten und alle Lehramtsstudierenden intensiver als bisher auf die Herausforderungen der Inklusion vorzubereiten. Durch die Bewilligung des Anschlussprojektes sehen die Projektleiterinnen Eva Arnold und Gabriele Kaiser die einmalige Chance, den Reformprozess durch Projektaktivitäten zu unterstützen. „Der Mehrwert der zweiten Projektphase liegt darin, die in der ersten Phase erarbeiteten Lehrinnovationen in die Umgestaltung der Studiengänge einzubringen. Die Ergebnisse wollen wir außerdem auf weitere Fächer und neue Inhalte übertragen“, so Gabriele Kaiser.

Insgesamt unterstützt das Bundesministerium für Bildung und Forschung die Hochschulen bis 2023 mit bis zu 500 Mio. Euro darin, ihre Lehrerbildung nachhaltig zu verbessern und institutionell zu profilieren.

Hauptansprechpartnerin und Projektleitung ProfaLe:

Prof. Dr. Gabriele Kaiser

 

ICME-13 Open-Acess Proceedings

The Top Books Published in 2017:  Proceedings of the 13th International Congress on Mathematical Education

The Open Access Proceedings of the 13th International Congress on Mathematical Education, edited by Prof. Dr. Gabriele Kaiser, had a great performance last year! It is one of the top performing English-language Springer Nature books, with the highest number of downloads during 2017. 

For more information: http://www.springersource.com/the-top-books-published-in-2017/

 

Professorial Fellowship in Australien

Seit 2017 hat Gabriele Kaiser eine Teil-Forschungsprofessur ( Professorial Fellowship ) am Learning Sciences Institute, Australian Catholic University, Brisbane (Australia)

 

ICME-13: Welt­weit größ­ter Kon­gress für Ma­the­ma­tik­di­dak­tik an der Uni­ver­si­tät Ham­burg

Vom 24. bis 31. Juli 2016 war die Uni­ver­si­tät Ham­burg Ver­an­stal­tungs­ort für den welt­weit wich­tigs­ten Kon­gress für Wis­sen­schaft­le­rin­nen und Wis­sen­schaft­ler, die sich mit dem Leh­ren und Ler­nen von Ma­the­ma­tik be­schäf­ti­gen: den 13th In­ter­na­tio­nal Con­gress on Ma­the­ma­ti­cal Edu­ca­ti­on (ICME-​13). Prof. Dr. Ga­brie­le Kai­ser, Pro­fes­so­rin für Ma­the­ma­tik­di­dak­tik an der Uni­ver­si­tät Ham­burg, und die Ge­sell­schaft der Di­dak­tik der Ma­the­ma­tik (GDM) hat­ten die Ta­gung nach Ham­burg ge­holt.

Knapp 3.500 Teil­neh­me­rin­nen und Teil­neh­mer aus 105 Län­dern nah­men am ICME-​13 teil, der an der Uni­ver­si­tät Ham­burg und im Con­gress Cen­ter Ham­burg (CCH) statt­fand. Eines der Haupt­the­men des Kon­gres­ses war die wach­sen­de Be­deu­tung der Ma­the­ma­tik zum Ver­ständ­nis der uns um­ge­ben­den Welt, aber auch als Schlüs­sel­kom­pe­tenz für wei­ter­füh­ren­de Stu­di­en im be­rufs­bil­den­den und uni­ver­si­tä­ren Sek­tor.

„Kaum eine Be­rufs­aus­bil­dung oder ein Stu­di­en­gang kommt heute noch ohne ele­men­ta­re ma­the­ma­ti­sche Kennt­nis­se aus, den­noch stellt der ak­tu­el­le Ma­the­ma­tik­un­ter­richt welt­weit immer noch eine ent­schei­den­de Bil­dungs­hür­de für viele Kin­der und Ju­gend­li­che dar“, er­klärt Prof. Dr. Ga­brie­le Kai­ser, die Or­ga­ni­sa­to­rin der Ta­gung.

Ma­the­ma­tik­di­dak­tik ges­tern und heute

In 54 Ar­beits­grup­pen und ins­ge­samt 745 Prä­sen­ta­tio­nen wur­den ak­tu­el­le Fra­ge­stel­lun­gen der Ma­the­ma­tik­di­dak­tik wie in­no­va­ti­ve For­men der Un­ter­richts­ge­stal­tung und der Ein­satz mo­der­ner Me­di­en dis­ku­tiert. Dar­über hin­aus gab es Pos­ter-​Prä­sen­ta­tio­nen, Po­di­ums­dis­kus­sio­nen, Vor­trä­ge und Work­shops.

Ein Nach­mit­tag war der Ent­wick­lung der Ma­the­ma­tik­di­dak­tik in den ver­gan­ge­nen 40 Jah­ren ge­wid­met. Es wur­den eu­ro­päi­sche und deutsch­spra­chi­ge Di­dak­tik-​ und For­schungs­tra­di­tio­nen be­leuch­tet sowie das Erbe des deut­schen Ma­the­ma­ti­kers Felix Klein (1849–1925), der vor allem im Be­reich Geo­me­trie forsch­te. Par­al­lel fand zudem eine Ta­gung für 250 Lehr­kräf­te in deut­scher Spra­che statt.

So­li­da­ri­tät mit tür­ki­schen Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen

Über­schat­tet wurde der Kon­gress von den po­li­ti­schen Er­eig­nis­sen in der Tür­kei, durch die nur 17 der ur­sprüng­lich an­ge­mel­de­ten 100 tür­ki­schen Wis­sen­schaft­le­rin­nen und Wis­sen­schaft­ler teil­neh­men konn­ten.

„Durch Vi­deo­prä­sen­ta­tio­nen konn­ten 45 For­sche­rin­nen und For­scher doch noch ihre Prä­sen­ta­tio­nen hal­ten, auch neun Pos­ter wur­den so vor­ge­stellt“, er­klärt Pro­fes­sor Kai­ser. Bei der Ab­schluss­ver­an­stal­tung spra­chen die Teil­neh­men­den des Kon­gres­ses ihre So­li­da­ri­tät mit den tür­ki­schen Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen aus.

Zum zwei­ten Mal in Deutsch­land

ICME ist der welt­weit größ­te Kon­gress für Ma­the­ma­tik­di­dak­tik. Nach­dem er 2012 in Süd­ko­rea statt­ge­fun­den hatte, bekam Deutsch­land von der In­ter­na­tio­nal Com­mis­si­on on Ma­the­ma­ti­cal In­struc­tion (ICMI) in einem hoch­kom­pe­ti­ti­ven Aus­wahl­ver­fah­ren unter zahl­rei­chen Be­wer­bun­gen den Zu­schlag für 2016. Damit ist Deutsch­land welt­weit das erste Land, das die­sen Welt­kon­gress nach vier­zig Jah­ren zum zwei­ten Mal durch­füh­ren durf­te (nach 1976 in Karls­ru­he).

Pressestelle Universität Hamburg

 

 

Hauptvortrag auf der PME 38 / PME-NA 36

Auf der 38. PME / PME-NA 36 hat Gabriele Kaiser am 17.Juli 2014 einen Hauptvortrag zum Thema "Professional knowledge of (prospective) mathematics teachers - its`s structure and development" gehalten.

http://www.igpme.org/